Wie auch beim Rest einer Website ist es beim Webdesign des Header-Bereichs ebenfalls wichtig, zielgruppenorientiert zu arbeiten. Dabei Kann zwischen 4 Richtungen unterschieden werden. Der des normalen, unbedarften Users, für den das Web nur als reine Informations-und Güter-beschaffung dient (Ebay, Wikipedia, Amazon…etc), der des professionellen Users, der einen gewissen Anspruch an einen Webauftritt hat, älteren Menschen, und Menschen mit Einschränkungen der Userfähigkeit und Kindern.

Wie designe ich also einen Header für ein Kind? Indem ich die Schriftgrößen und Arten so wähle, daß ein Kind sie lesen kann, und es sich durch meine Schriftwahl angesprochen fühlt.

Ein weiterer Punkt, sind Grafiken. Sie sollten ebenfalls kindgerecht designt sein, und möglichst weiche Formen Farben verwenden. Kinder sollen sich direkt angesprochen fühlen, Ihr Entdeckergeist soll anmiert werden. Spielerisch sollen sie sich durch die verschiedenen Menüs clicken. Dabei ist es wichtig die Seite wie ein Spiel aufzubauen. Auch die Farbwahl ist entscheidend. Hier empfiehlt sich freundliche Farben zu verwenden, wie hellgrün, rot oder gelb. Dieser positive Effekt sollte bereits mit dem ersten Eindruck der Seite gewährleistet sein, wobei der Header natürlich eine elementare Funktion übernimmt. Fühlen sich die Kinder durch das Design bereits angesprochen , so werden sie auch dazu tendieren, die Seite zu benutzen. Ein gutes Beispiel für solch eine Website ist „Frag Finn.de“.

Wie kann dagegen das Design für einen anspruchsvollen User aussehen?.Bei dieser Zielgruppe gibt es wiederum Unterschiede in sich. Hier wird zwischen Alter, Berufssrichtung unterschieden. Was z.B. für den einen trashy und trendy aussieht, nennen wir diese Zielgruppe mal die „Kreativen“, sieht für den gestressten Business-Menschen wiederum völlig unübersichtlich und unprofessionell hingeschmiert aus. Das A und O ist aber in beiden Fällen angenehmes Design fürs Auge, nach den uns altbekannten Design-Grundregeln.

Der Headerbereich für den unbedarften informationsorientierten Nutzer, dem Design eigentlich egal ist, solange er möglichst schnell von A nach B kommt, und am Ende des Tages, seine Druckerpatronen wieder mal günstig bei Ebay ersteigern konnte, sollte dagegen einfach nur möglichst übersichtllich gestaltet sein, und so daß der User gar nicht merkt, daß hier ein guter Designer am Werk war, der die Regeln der Wahrnehmungspsychologie genau kennt, denn Gutes Design, ist daran erkennbar, daß der Normal-Betrachter es gar nicht bemerkt. Das heißt nicht, Design sollte unscheinbar sein, hier geht es vielmehr um die Art wie man die einzelnen Elemente zusammensetzt und designt, nämlich so, daß es für das Useradler-Auge angenehm ist.

Ein Grafikdesigner kann dagegen genau beurteilen , ob dies der Fall ist.

Die Regeln für Menschen mit Einschränkungen sind dagegen wieder anders: Natürlich sollten auch diese Designs angenehm für den Betrachter sein, selbst, wenn er nichts sehen kann.
Wichtiger ist jedoch auch hier die leichte Navigierbarkeit.

All diese Regeln für das Designen von Headern, gelten nicht nur für diesen Bereich, sondern auch für das allgemeine Designen von Websites.